Verfasst am 02. Dezember 2011 um 09:31 Uhr von JAY
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Ubisoft hat gestern einen Patch für die Konsolenfassungen von Driver San Francisco veröffentlicht. Der Patch behebt unter anderem das Problem der fehlenden Abwechslung bei der Fahrzeugsauswahl im Modus Freie Fahrt nach dem Ende des Story-Modus. Die meisten Änderungen betreffen jedoch den Multiplayer-Modus. Eine Liste mit allen Verbesserungen findet ihr über den Link unter dieser News.

 
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Verfasst am 24. November 2011 um 09:47 Uhr von JAY
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Die Nachricht ist zwar schon seit einiger Zeit bekannt, dennoch möchte ich euch die für Driver-Fans so wichtige und gleichzeitg traurige News noch nachreichen. Nach mehr als 10 Jahren verlässt Gareth Edmondson, der Bruder des Studio-Gründers Martin Edmondson, seinen Arbeitgeber in Newcastle. Gareth arbeitete in dieser Zeit als Studio Manager. Giselle Stewart, der frühere General Manager soll nun zusammen mit Production Manager Darren Yeomans seine Rolle vorerst übernehmen, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

"In den 5 Jahren seit Reflections von Ubisoft übernommen wurde hatten wir das Glück mit Gareth zusammenarbeiten zu dürfen," so ein Ubisoft-Sprecher. "Gareth hat sich nun dazu entschieden das Studio zu verlassen. Das äußerst talentierte Team von Reflections wird seine Arbeit an zukünftigen Projekten unter der Leitung von Giselle Stewart, Studio Manager, und Darren Yeomans, Production Manager, fortsetzen, bis eine neue Lösung gefunden wurde."

Die Entscheidung kommt nach Martin Edmondsons Rückkehr für uns alle doch etwas überraschend. Immerhin übertrafen die Verkaufszahlen von Driver San Francisco alle Erwartungen und auch die Wertungen der Fachpresse waren durchweg positiv.

Wie gestern erst bekannt wurde, werden die beiden Edmondson-Brüder die Firma Thumbstar übernehmen. Thumbstar Games ist ein englisches Entwicklerstudio mit Hauptsitz in Liverpool, das sich auf Spiele for mobile Endgeräte spezialisiert hat. Gareth übernimmt nun die Rolle des CEO, Martin wird Chief Creative Officer einer neuen Zweigstelle in Newcastle.

"Ich bin ziemlich aufgeregt, dass wir nun beide zusammen bei Thumbstar arbeiten können," sagte Gareth Edmondson. "Wir können dort nicht nur unser eigenes Entwicklerteam aufbauen, sondern auch unser Netzwerk von externen Entwicklern erweitern und hochwertige Inhalte verwenden, um unsere Abteilung auszubauen."

Martin Edmondson war einer der ursprünglichen Inverstoren als Thumbstar 2008 gegründet wurde. Er meinte: "Ich bin sehr stolz darauf seit der Gründung von Thumbstar dabei gewesen zu sein. Jetzt freue ich mich darauf zu meiner eigentlichen Leidenschaft in diesem dynamischen und sich schnell wachsenden Segment zurückkehren zu können."

Das bedeutet, dass auch Martin Edmondson, der geistige Vater der Driver-Serie, nicht mehr bei Reflections tätig ist. Wie wir ihn kennen, wird es ihm beim nächsten Teil aber sicherlich wieder in den Fingern jucken...

 

 
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Verfasst am 06. November 2011 um 14:47 Uhr von JAY
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Als kleine Widergutmachung für die lange Auszeit, die wir notgedrungen einlegen mussten, bekommt ihr nun die Möglichkeit tolle Goodies zu Driver San Francisco abzustauben. Zeigt uns einfach euer coolstes Replay. Die besten Videos werden von uns prämiert und können folgende Preise gewinnen:

1. Platz

  • Sounds of San Francisco als Vinyl mit Unterschrift von Martin Edmondson
  • Notizbuch mit original-Signaturen von Martin Edmondson und einigen Team-Mitgliedern von Ubisoft Reflections
  • Comic-Buch mit Unterschrift von Martin Edmondson
  • Driver San Francisco für Nintendo Wii
  • Driver Renegade für Nintendo 3DS
  • T-Shirt

2. Platz

  • Tasche im Driver San Francisco Look
  • Notizbuch mit original-Signaturen von Martin Edmondson und einigen Team-Mitgliedern von Ubisoft Reflections
  • Comic-Buch
  • Driver San Francisco für Nintendo Wii
  • Driver Renegade für Nintendo 3DS
  • T-Shirt

3. Platz

  • Notizbuch
  • Comic-Buch
  • Driver San Francisco für Nintendo Wii
  • Driver Renegade für Nintendo 3DS
  • T-Shirt

4. Platz

  • Driver Renegade für Nintendo 3DS
  • Notizbuch
  • Comic-Buch
  • T-Shirt
  • iPhone-Schutzhülle im Driver San Francisco Look

5./6. Platz

  • Notizbuch
  • Comic-Buch
  • T-Shirt
  • iPhone-Schutzhülle im Driver San Francisco Look

7. Platz

  • Comic-Buch
  • T-Shirt
  • iPhone-Schutzhülle im Driver San Francisco Look

8. Platz

  • T-Shirt
  • iPhone-Schutzhülle im Driver San Francisco Look
  • Aufkleber

9./10. Platz

  • iPhone-Schutzhülle im Driver San Francisco Look
  • Aufkleber

Sollten nicht genügend Einsendungen existieren, werden die restlichen Preise auf die vorderen Plätze verteilt. Das Video muss mit dem Replay-Editor von Driver San Francisco erstellt werden. Euch ist es dabei selbst überlassen, ob ihr dafür die PC-Version oder eine der beiden Konsolenfassungen (PS3 oder Xbox 360) verwendet. Wichtig ist nur, dass man das Video gut erkennen kann. Außerdem dürft ihr eurer Video auch mit eine Videoschnittsoftware am PC nachbearbeiten. Auch das Thema bleibt eurer Phantasie überlassen. Egal, ob eine klassische Verfolgungsjagd, ein Stunt-Video oder gar ein Video, das eine kleine Geschichte erzählt - wir freuen uns über jede Einsendung.

Teilnahembedingungen

  • Mindestalter: 12 Jahre (USK-Freigabe für Driver San Francisco)
  • Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
  • Angabe von Name, Alter und Anschrift (damit wir euch eure Goodies zuschicken können)

All eure Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nur zum Zwecke des Gewinnspiels gespeichert. Nach Beendigung werden all eure persönlichen Daten wieder gelöscht.

Um teilzunehmen reicht eine Email an administration@planet-driver.de aus. Bitte gebt dort Name, Alter, Anschrift und einen Link zu eurem Video an. Entweder ladet ihr eurer Video bei einem Videoportal wie Youtube hoch oder ihr schickt uns die Original-Datei als Datei-Anhang.

Einsendeschluß: Sonntag, 11. Dezember 2011

 
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Verfasst am 25. Oktober 2011 um 09:15 Uhr von JAY
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Liebe Driver-Gemeinde,

ein Umzug und einige Probleme bei der Aktivierung meiner Internet-Anbindung haben mich in den letzten Wochen davon abgehalten, Planet-Driver auf dem neuesten Stand zu halten. Das soll sich nun ändern.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Driver San Francisco ist mittlerweile auch auf dem PC erhältlich und hat in den letzten Wochen relativ gute Noten von der nationalen und internationalen Presse bekommen. Auch wir sind zufrieden mit dem Neustart der Serie.

Wie versprochen bekommt ihr auch von uns noch einen kleinen Spieletest nachgereicht, in dem wir dann insbesondere auf die PC-Version eingehen werden. Außerdem erwartet euch noch eine kleine Überraschung als Entschädigung für die lange Wartezeit. Seid gespannt.

Viel Spaß beim Spielen und Lesen.

 
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Verfasst am 08. September 2011 um 22:27 Uhr von JAY
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Wie Ubisoft heute bekannt gegeben hat, sollen ab dem 15. September zwölf neue Strecken kostenlos für alle Online-Modi von Driver San Francisco verfügbar sein. Danach wird über einen Zeitraum von zehn Wochen pro Woche eine weitere Strecke veröffentlicht, was die Anzahl der Routen damit innerhalb von zwei Monaten um 30% ansteigen lässt und für insgesamt 22 neue Strecken sorgt.

Die Zusatzinhalte stehen ab dem 15. September auf dem Xbox Live Marktplatz und im Playstation Netzwerk zum kostenlosen Download bereit.

 
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Verfasst am 02. September 2011 um 13:01 Uhr von JAY
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Gestern war es nun also endlich soweit: Driver San Francisco hat seinen Weg in die Regale der Händler gefunden. Wir haben uns die Xbox 360 Version geschnappt und unsere ersten Runden im Einzelspieler-Modus gedreht. Ein ausführlicher Test erwartet euch in den kommenden Tagen. An dieser Stelle wollen wir euch aber schonmal unsere ersten Eindrücke wiedergeben.

Die ersten 30 bis 60 Minuten waren uns ja schon aus diversen Gameplay-Videos bekannt. Insofern gab es da keine großen Überraschungen. Auch das Gameplay konnten wir schon ausführlich in der Demo antesten (s. Test zur Demo). Also konzentrieren wir uns auf das, was wir bis dato noch nicht gesehen haben.

Bisher sind etwa 20 % der Story abgeschlossen. Da die Stadt aber immer wieder zum entdecken einlädt, haben wir natürlich auch diverse Nebenaufträge gespielt. Überrascht hat uns hier die spielerische Abwechslung. Auch nach mehreren Spielstunden wurde es nicht langweilig. Obwohl sich Aufträge eines Missionstyps in ihrer Grundstruktur ähneln, hat man dennoch versucht die Missionen abwechslungsreich zu gestalten. Gut gefallen haben uns die diversen am Anfang der Missionen erzählten Mini-Geschichten. Diese werden mit viel Humor und guter deutscher Vertonung erzählt. So wird dem Spieler der Eindruck eines lebendigen San Francisco's vermittelt, deren Bewohner wir belauschen dürfen. Auch während der eigentlichen Aufträge reagieren die Personen immer wieder mit witzigen Sprüchen. Das passiert auch ab und an außerhalb der Missionen. Immer wieder trifft man auf Beifahrer, die Tanners Fahrkünste kommentieren. Leider wiederholen sich die Sprüche nach einiger Zeit.

Die Story-Missionen sind durchweg gut in Szene gesetzt. Rendersequenzen und Ingame-Grafik wurden gekonnt zusammengeschnitten, Dialoge hochwertig vertont. Die deutschen Stimmen passen perfekt zu den Charakteren. Und auch bei den Nebencharakteren erkennt man immer wieder mal die ein oder andere bekannte Synchronstimme. Inhaltlich kommt die Story leider nur schwer in Fahrt, konnte uns bis jetzt aber trotzdem zum Weiterspielen motivieren. Andererseits können wir, da wir ja erst ein gutes Viertel gespielt haben, sicher noch einiges mehr erwarten. Leider ist die Geschichte von Tanner's Koma immer noch gewöhnungsbedürft. Man merkt der Story an, dass Entwickler Reflections versucht hat, Shift irgendwie einzubauen, dabei aber so seine liebe Not hatte. Skeptikern sei aber eines gesagt: Auch wenn die Story komisch daherkommt, lohnt es sich trotzdem ihr zu folgen. Die Präsentation ist durchweg sehr stimmig und Shift macht letztlich alles wieder gut.

An der Grafik hat sich im Vergleich zur Demo nichts mehr getan. Matschige Texturen auf der einen Seite, geschmeidige 60 FPS und sehr hübsche Fahrzeuge auf der anderen Seite. Die Action sorgt aber letztlich dafür, dass man von den schlecht aufgelösten Texturen nicht mehr viel mitbekommt.

Die Fahrzeugvielfalt hat uns schon jetzt begeistert. Wie ein kleines Kind freut man sich, wenn man ein bestimmtes Fahrzeug freigespielt hat und es aus der Werkstatt fahren darf. Die Autos motivieren einen auch dazu die diversen Aktivitäten und Mutproben auszuprobieren. Denn so gelangt man auch an die seltenen Karossen. Man merkt dem Spiel einfach an, dass hier Autonarren am Werk waren.

Getestet wurde auch der Filmregisseur. Allerdings haben wir noch kein Replay selber zusammengeschnitten, sondern stattdessen die sehr gute Automatik-Funktion genutzt. Das Ergebnis war schon recht ansehnlich. Wir sind uns sicher, dass allein dieser Modus wieder monatelangen Spielspaß garantiert.

Ebenfalls nur kurz angespielt haben wir den Multiplayer-Modus. Da am Anfang allerdings nur die beiden aus der Demo bekannten Modi Spurleger und Fangen freigespielt sind, konnten wir uns hier noch keine abschließende Meinung bilden.

Fazit

Driver San Francisco macht fast alles richtig. Es ist in fast allen Belangen wieder ein echtes Driver: Hübsche Fahrzeuge, tolle Fahrphysik, schönes Schadensmodell, tolle Soundeffekte, filmisch präsentierte Story, Regisseur-Modus. Hinzu kommen diverse Neuerungen, die Driver endlich auch spielerisch ins neue Jahrtausend katapultieren. Allen voran steht natürlich Shift. Das neue Feature funktioniert tadellos und erweckt die Serie und das Rennspielgenre zu neuem Leben. Schon nach dem ersten Tag hat uns das Spiel an vielen Stellen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Shift gelehrt. Wir können uns noch nicht ausmalen, was man noch alles damit anstellen kann. Shift macht den Unterschied - nicht nur im Vergleich zu anderen Action-Rasern, sondern auch zu den Driver-Vorgängern. Driver San Francisco kehrt zwar zu den Wurzeln der Serie zurück, besitzt jedoch trotzdem einen ganz eigenen Charakter. In dieser Hinsicht ist Driver San Francisco einzigartig und trotz kleinerer Mängel zu Recht ein ehrwürdiger Vertreter der so lange geschundenen Spieleserie.

 
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Verfasst am 18. August 2011 um 23:32 Uhr von JAY
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Gestern hat Ubisoft nun auch noch eine Multiplayer-Demo veröffentlicht. Ihr könnt diese auf dem Xbox Live Marktplatz bzw. über das Playstation Network herunterladen. Auch diese Demo ist Konsolen-exklusiv. Die Demo beinhaltet zwei Online-Modi: Spurleger (Trailblazer) und Fangen (Tag).

Passend zur Demo gibt es auch noch einen neuen Trailer:

Wir haben die Demo natürlich schon für euch angespielt. Unsere Analyse folgt in Kürze.

 
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Verfasst am 18. August 2011 um 23:27 Uhr von JAY
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Mit dem Start der Gamescom rollt eine wahre Bilderflut auf uns zu. Ubisoft veröffentlichte sowohl neue Screenshots als auch Renderbilder einiger Fahrzeuge.

 
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Verfasst am 18. August 2011 um 22:49 Uhr von JAY
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Wie Ubisoft gestern bestätigte wird der umstrittene Online-Kopierschutz bei Driver San Francisco nur in einer abgeschwächten Variante zum Einsatz kommen. PC-Spieler benötigen zwar weiterhin eine Internetverbindung, um sich vor Spielstart mit einem Ubisoft-Account auf den Ubisoft-Servern einloggen zu können, anschließend kann man das Spiel allerdings auch offline spielen. Eine dauerhafte Internetverbindung wie bei anderen Ubisoft-Spielen ist nicht mehr nötig.

Mittlerweile ist es auch amtlich, dass die PC-Version tatsächlich einen ganzen Monat später erscheinen wird. Als neues Datum gibt Ubisoft den 29. September an.

 
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Verfasst am 13. August 2011 um 17:28 Uhr von JAY
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Endlich ist es soweit – nun dürfen auch die Driver-Fans den neuesten Serienteil zu Hause zocken. Wir haben uns die Demo geladen und für euch einige Runden auf der Xbox 360 gedreht.

Die Demo enthält drei unterschiedliche Missionstypen, wovon die erste und die letzte jeweils aus der Story stammen. In „Beweis es“ müssen wir unseren Partner Jones von unserer neuen Shift-Fähigkeit überzeugen. Dazu sollen wir in der Rolle eines Nissan-Fahrers drei unterschiedliche Aufgaben absolvieren, die gleichzeitig die Möglichkeiten von Shift demonstrieren. Zunächst gilt es einen Sprung über einen Autotransporter durchzuführen, anschließend müssen wir uns in einer wilden Verfolgungsjagd mit den Cops behaupten. Schließlich sollen wir uns an einen Abschleppwagen hängen.

Die zweite Mission ist ein klassisches Checkpoint-Rennen. Ziel ist es allerdings nicht als John Tanner den ersten Platz zu belegen, sondern einem Vater-Tochter-Gespann zu helfen, Platz 1 und 2 zu erreichen. Auch hier bedienen wir uns der Shift-Funktion. In diesem Fall wird Rapid-Shift eingesetzt, also das gezielte Shiften zwischen bestimmten Fahrzeugen, in dem Fall zwischen den beiden, die auch als erste durchs Ziel kommen sollen.

Die dritte Mission führt uns zu einem gewissen Ordel. In dessen Rolle müssen wir in einem pfeilschnellen Audi R8 unseren Beifahrer an sein Ziel bringen. Hierbei gilt es allerdings eine Reihe von Cops abzuschütteln. Das ist ganz schön knifflig, denn wir werden nicht nur von einem, sondern quasi von der halben Polizei von San Francisco gejagt.

Grafik und Präsentation

Die Grafik ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits enttäuscht sie auf ganzer Linie in Sachen Detailgrad der Texturen. Die sind teils sehr niedrig aufgelöst und verkommen an einigen Stellen zu Texturenmatsch. Dafür sehen die Autos umso hübscher aus. Jedes Fahrzeug ist mit viel Liebe zum Detail modelliert worden und besitzt eine detaillierte Cockpitperspektive. Und die ist nicht einfach nur ein optisches Schmankerl. Das Fahren in dieser Ansicht funktioniert tadellos. Mit dem rechten Analogstick kann man sich im Innenraum umschauen, der Rückspiegel zeigt allerdings leider nur ein verschwommenes Bild von San Francisco. Will man wissen, was hinter einem passiert, muss man den Stick nach unten drücken. Praktisch ist auch die Zoomfunktion, die einem bei Verfolgungsjagden aus der Cockpitansicht hilft sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Hübsch sind auch diverse Effekte wie der Funkenflug bei Unfällen oder der Rauch, der beim Durchdrehen der Reifen entsteht. Ebenfalls überzeugen können Lichteffekte und Detailgrad der Schatten.

Auch wenn die Spielumgebung aufgrund von matschigen Texturen nicht gerade ein optisches Highlight darstellt, hat dies durchaus auch seine guten Seiten. Das Spiel läuft absolut flüssig. Und das ist bei einer sehr hohen Spielgeschwindigkeit auch bitter nötig. Es passiert einfach immer etwas auf dem Bildschirm: Schnelles Fahren, Unfälle, Burnouts und Slides stehen an der Tagesordnung – das ganze gepaart mit jeder Menge Fahrzeugen auf den Straßen und Fußgänger auf den Bürgersteigen.

Ebenfalls gelungen sind die Animationen. In der Cockpitperspektive bewegen hübsch animierte Hände das Lenkrad, beim Schalten geht ein Arm in Richtung Schaltknauf, bei Unfällen macht man einen Satz nach vorne. Auch die Fußgänger bewegen sich im Vergleich mit früheren Driver-Titeln recht ordentlich. Da man sie nicht überfahren kann, weichen sie unserem Fahrzeug aus. In manchen Situationen sieht das allerdings etwas komisch aus, insbesondere wenn sich zu viel der Action auf dem Bürgersteig abspielt. Dann kommen die Fußgänger oft nicht mehr hinterher und führen einige Manöver aus, die nicht einmal Superman hinbekommen würde.

Alles in allem wirkt die Grafik in sich stimmig. Entwickler Reflections hat Prioritäten gesetzt. Wichtig waren ein flüssiger Spielablauf, die Autos als Hauptakteure des Spiels und alle Effekte, die das Gefühl Teil eines Verfolgungsjagdfilmes zu sein intensivieren.

Auch die Präsentation der Missionen ist gelungen. Gewohnt hübsche Renderfilmchen erzählen die Story. Unterhält sich Tanner mit seinem Beifahrer werden animierte Köpfe der Personen im Bild eingeblendet. Alles ist stimmig zusammengeschnitten.

Fahrphysik und Schadensmodell

Als Fan der Driver-Reihe benötigt man zunächst etwas Einarbeitungszeit, um die Fahrzeuge sicher durch San Francisco steuern zu können. Die Fahrzeuge neigen eher zum Untersteuern. In früheren Serienteilen sorgte eine automatische Bremsfunktion dafür, dass man relativ schnell gekonnt um Kurven driften konnte. Nun müssen entweder die Bremse oder die Handbremse im richtigen Moment betätigt werden, um einen Slide durchzuführen. Auch das Gas spielt eine größere Rolle. Insbesondere in den PS-starken Vehikeln sollte man das Pedal nicht immer bis zum Anschlag durchtreten, da man ansonsten ungewollte Drehungen hinlegt und ganz schnell an der nächsten Hauswand landet.

Hat man sich aber erst einmal daran gewohnt, macht das Fahren einen heiden Spaß. Insbesondere in den Muscle-Cars kommt die typische Driver-Stimmung auf. Man spürt das Gewicht der Autos und versucht Kurve um Kurve stilvoll zu meistern. Zudem steuert sich jedes Vehikel unterschiedlich.

Das Schadensmodell dagegen konnte uns nicht vollkommen überzeugen. Bedenkt man, dass es sich um lizenzierte Fahrzeuge handelt, ist es zwar durchaus sehr detailliert, allerdings dauert es viel zu lange, bis schwere Schäden wie abfallende Motorhauben oder kaputte Reifen auftreten. Um einen Totalschaden zu erreichen sind schon sehr viele Kollisionen nötig. Bis dahin muss man sich mit herabhängenden Spiegeln oder gesplitterten Scheiben begnügen.

Sounds und Musik

Auch für die Ohren bietet Driver San Francisco ein durchaus gelungene Soundkulisse. Jedes Auto verfügt über äußerst realistische Motorensounds, aber auch das Quietschen der Reifen oder die Unfallgeräusche wissen zu überzeugen und intensivieren das Spielgefühl nochmals.

Auf der musikalischen Seite bekamen wir in der Demo leider nur eine Handvoll Songs zu hören. Doch die Liste der bisher bekannten Lieder verspricht uns einen stimmigen Soundtrack, bestehend aus Funk und Soul im Stile der 70er Jahre.

Überzeugt hat uns auch die Vertonung der Charaktere. Die Stimmen passen zu den Figuren und wurden professionell eingesprochen. Und die Trailer versprechen diesmal auch eine gelungene deutsche Synchronisation.

Shift

Über Shift kann man sich weiterhin streiten. Shift als reine Spielmechanik funktioniert hervorragend. Die drei Demo-Missionen geben uns schon mal einen guten Einblick, was mit Shift alles möglich ist. Shift sorgt für mehr Abwechslung bei den Missionen, lässt einen tiefer in die Action eintauchen, dient als interessante Möglichkeit, Missionen auszuwählen und sorgt auch im freien Spiel für jede Menge Spaß. Mit Shift wird die Stadt quasi zum Spielplatz, die Autos zu Spielzeugen. Der Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.

Das größte Problem von Shift ist seine Erklärung in der Story. Die wirkt weiterhin befremdlich. Die Geschichte von Tanners Koma mag uns immer noch nicht so recht gefallen. Dennoch merkt man in den gezeigten Missionen, dass Reflections sich durchaus bemüht hat, Shift möglichst glaubwürdig ins Geschehen zu integrieren. Zudem bringt Shift in der Story noch eine Komponente mit sich, die früheren Driver-Teilen eventuell auch gut getan hätte: Humor. Der wirkt nicht aufgesetzt, sondern entsteht ganz automatisch. Es ist mehr eine Art Situationskomik. Das Spiel zeigt, dass es sich nicht allzu ernst nimmt.

Eventuell ist es genau das, was die Story am Ende vielleicht doch noch spannender machen könnte. Man muss abwarten, wohin uns die Geschichte führt.

Fazit

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich warm mit der Demo wurde. Doch spielt man das Spiel etwas länger, erkennt man seine Vorzüge mehr und mehr. Grafisch ist der Titel nicht auf der Höhe der Zeit. Dennoch stört dies beim Spielen kaum. Die hohe Spielgeschwindigkeit lässt einen die detailarmen Texturen schnell vergessen. Hübsch präsentierte Autos und Effekte, stimmige Animationen und eine tolle Soundkulisse schaffen genau das, was das Spiel schaffen wollte – nämlich das Gefühl zu vermitteln man wäre Teil einer Filmverfolgungsjagd. Bullit und Co lassen grüßen.

 
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